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ÖKODORF Institut


Gemeinschaften im Gesundheitswesen für gegenseitige Hilfe

Laut deutschem Gesundheitsgesetz wird die Krankenversicherungspflicht nicht nur durch Krankenkassen, sondern auch durch Gemeinschaften erfüllt, die sich gegenseitig unterstützen beim Gesundbleiben und bei Heilung, auch finanziell.  Seit 1999 sind in Deutschland hunderte solcher Gesundheitsgemeinschaften entstanden mit ca. 3000 Mitglidern. Ein Versicherungsmathematiker bescheinigt den bundesweit zusammengeschlossenen Gemeinschaften jährlich die Leistungsfähigkeit.   Ähnliche Gesundheitsgemeinschaften gibt es in der Schweiz, Frankreich(Vogesen), Australien und anderen Ländern.    Kontakt zur Gruppe Hotzenwald in Südbaden:  oekodorf (ät) gemeinschaften (Punkt) de

Angenehm sterben & danach

Nov. 2015     Sabine & Karl-Heinz Meyer

Pflege & ganzheitliche Sterbebegleitung in Gemeinschaft & Nachbarschaft

Um Mißverständnis zu vermeiden: Sterbebegleitung ist die fürsorgliche Begleitung des natürlichen Sterbeprozesses. Im Unterschied zu Sterbehilfe = Hilfe zum Selbsrtmord..

Wir in Westeuropa sind in der glücklichen Lage, daß wir uns um unsere Grundbedürfniise (Nahrung, Kleidung, Wohnung…) keine Sorgen machen brauchen. Somit können wir uns den Luxus erlauben, unser gutes Sterben langfristig vorzubereiten + darüber zu philosphieren, was nach dem Tod kommt. Das ist sicherlich bessser, als diese Themen zu verdrängen + ab und zu in Angst oder Panik zu geraten, wenn sie wieder an die Oberfläche kommen. Vor einigen Jahren hab ich (KH) angenehmes Sterben mitbekommen: In meinem früheren Ökodorf bei Hannover erlebte ich, wie eine gute Freundin (A.) sich entschloß, nicht länger im Krankenhaus bleiben zu wollen, sondern lieber in der Gemeinschaft zu sterben. Dort gab es keine Vereinbarung über den (pflegenden) Umgang mit Kranken oder Sterbenden. Aber aufgrund der Größe der Gemeinschaft (über 100 Erwachsene) war monatelang täglich jemand bei A. zum reden, singen, beten, meditieren….Und nach ihrem Tod wurde sie in der gemeinschaftseigenen Kapelle aufgebahrt zum Abschiednehmen + ihre Seele zu unterstützen für einen guten Übergang. Eigentlich wollte ich damals schon obige Themen zu einer meiner Lebensaufgaben machen. Wie das oft so ist, blieben sie liegen aufgrund anderer Prioritäten in Beruf, Ehe, Haus, Gemeinschaft… Da ich nicht weiß, wieviel aktive Lebenszeit uns noch bleibt, haben wir uns jetzt entschlossen, dem Sinn des Lebens & Sterbens wirklich mehr Zeit zu widmen. Dazu möchten wir uns gern mit Menschen austauschen – mit manchen einmalig, mit andern regelmäßig. Dieser Austausch trägt dann dazu bei, am Thema dran zu bleiben.

Erste Gedanken zum Thema:

*Heilung: Bei schweren Krankheiten muß der Kranke herausfinden, ob Heilung sein aktueller Weg ist, oder ob es ums Sterben geht. Unvollständige Mehodensammlung zur Entscheidungsfindung: Wahrnehmen des „Höheren Selbst“ (=Innere Stimme, Gott oder wie mensch es nennen mag) durch Phyllis Krystall-Arbeit (Buch: Die inneren Fesslen sprengen) oder Nutzen der Naturkräfte durch www.pranawandern.de... Falls Heilung dran ist, dann Hilfe zB durch heilende Musik: www.engelmusik.net

*Nahtoderfahrungen: Es gibt viele wissenschaftliche Untesuchungen zu Erlebnissen von Menschen in der Zeit, als sie klinisch tod waren + danach wiederbelebt werden konnten >Kübler-Ross. Sie zeigen, daß es nach dem Tod weitergeht.

*Spirituelle Hilfe beim Übergang Einige Religionen wie Buddhismus (tibet.Totenbuch) betonen, daß Gestorbene in den ersten Tagen + Wochen nach dem Tod oft noch unsere Unterstützung brauchen für ihren Übergang in eine andere Welt. (>Hobbs-Scharner: Der Tod.). zB durch Gebet, Singen oder Musik (zB.www.engelmusik.net + Joachim Ernst Behrendt: Hinübergehen). Ich selber weiß noch nicht genau, wie es nach dem Tod weitergeht, deshalb bin ich offen für Austausch, egal wie ihr über die Zeit nach dem Tod denkt.

*Wohnprojekt & aktive Nachbarschaft Südschwarzwald: Wie oben am Beispiel Ökodorf erwähnt, brauch es einen größeren Kreis von Menschen in der Nähe von kranken oder sterbenden Menschen. Für manches brauch es sicher Profis wie Pflegekräfte falls intensive Pflege nötig. Aber über die materielle Versorgung hinaus, können Freunde & Gemeinschaftsmitglieder beitragen, das Leben weiterhin so angenehm wie möglich zu gestalten, zB durch Singen, Beten, Lesen, Meditieren, Bewegung in der Sonne…. Für Menschen ohne fürsorgliche Großfamilie oder Nachbarn bietet sich die rechtzeitige Gründung von Wohnprojekten an….Meist entstehen diese in der Stadt wegen der räumlichen Nähe zu Ärzten etc. Lebensgarten zeigt jedoch, daß eine große Gemeinschaft (oder aktive Nachbarschaft) auch auf dem Land ein gutes Leben im Alter ermöglichen kann. Wir fühlen uns in Wietental & Hotzenwald wohl wegen Landschaft, Klima und den vielen engagierten Menschen. Ansätze für Gemeinschaftlichkeit im Alter gibt es bereits: zB Soziale Börse, Krankenpflegeverein, Wohnprojekte… Dort vermissen wir meist den oben erwähnten spirituellen Aspekt, weshalb wir ofen sind für Menschen, die beides hier verbinden möchten.

*Alternativen zur Krankenkasse: Seit ca. 2000 gibt es erfolgreiche Alternativen zu den Krankenkasse, was trotz deutschem Krankenversicherungsgesetz rechtlich möglich ist. Von Anfang an hab ich gesundes Wachstum dieser Bewegung durch ständige Zellteilungen initiiert. Somit können die einzelnen Ortsgruppen immer dichter beieinander leben, sodaß wir uns im Krankheitsfall per Fuß oder Rad leichter helfen können. Denn zB Pflege können und wollen wir nicht vollständig von außen einkaufen….

*Rechtliches: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament…

*Fortbildung: Hotzenwald und bei Freiburg: www.trauerundhoffnung.de

*Literatur (fett = bei uns zu erwerben): *Hobbs-Scharner: Der Tod. *D.Deutsch: Lebensträume kennen kein Alter – Neue Ideen für das Zusammenwohnen in der Zukunft. * Moersch: Wohnen im Alter von A-Z – Möglichkeiten Kosten Fallstricke – Wohnung & Haus altersgerecht gestalten. *Kübler-Ross: Über den Tod und das Leben danach. *Ringpoche:Tibetisches Totenbuch.

*Kennenlern-Termine enthalten unser Rundbriefe "Gemeinschaften Aktuell"  + "Ganzheitlich Sterben in Gemeinschaften".    Seminartermin Südbaden 2016 zum Schwerpunkt  "ganzheitliche Sterbebegleitung in Gemeinschaften" kann noch mit uns abgesprochen werden.   Kontakt ist auch im Raum Hannover möglich, wo ich öfters bei meinen Eltern bin.  Karl-Heinz Meyer T.07764-933999 oekodorf@gemeinschaften.de

Aktuelles

Info-Telefon 07764-933999 oekodorf@gemeinschaften.de

Seminare: Wandern hinterher möglich - gut für Gemeinschaftssuche/gründung, Visionsklärung, Entscheidungsfindung, Konfliktlösung oder Naturgenuß & Erholung, auch tageweise.

2.-3.Dez. Wandern für Gemeinschaftssuche/gründung Südschwarzwald oekodorf@gemeinschaften.de

Pranawandern 26.Dez.2017 + 4.1.2018 Gemeinschaft bei Gießen

Überregionales
Gemeinschaften-Festival 

28.12.2017 - 2.1.2018

im Taunus bei Gießen

für Gemeinschaften, Gründungsinitiativen & Interessierte.

4.Januar Taunus-Wandern u.a. für Gemeinschaftssuche/gründung oekodorf@gemeinschaften.de

6.Januar 2018 Pranawandern bei Hannover für Gemeinschaftssuche/gründung  oekodorf@gemeinschaften.de

14.1.2018 Pranawandern Südschwarzwald ab ÖKODORF-Institut für Gemeinschaftssuche/gründung oekodorf@gemeinschaften.de

Seminar zur Gemeinschaftssuche/
-gründung
weltwei
t

12.-15April 2018

Ökodorf bei Hannover

Donnerstag Abend - Sonntag Mittag

Info / Anmeldung

Seminar zur Gemeinschaftssuche/
-gründung
weltweit
& Kennenlernen Gemeinschaften Südbaden

4.-6.Mai 2018

ÖKODORF-Institut bei Freiburg

Info / Anmeldung

Überregionales
Gemeinschaften-Festival 

30.Juli - 5.Aug. 2018

in Taunusgemeinschaft

für Gemeinschaften, Gründungsinitiativen & Interessierte.